Absorptive Aufkonzentration

Die absorptive Aufkonzentration beruht auf den Verfahrensschritten Absorption und Desorption.

 

Bei dem Verfahrensschritt Absorption werden die Lösemittel aus der zu behandelnden Abluft entfernt. Der Reinigungseffekt beruht auf einer physikalischen Abscheidung, bei welcher die gasförmigen Lösemittel in einer Sorptionsflüssigkeit gebunden werden.

Abhängig von der Art der Lösemittel und deren Konzentration in der Abluft sind mehrere Absorptionsstufen in Reihe geschaltet. Nach der Absorption wird die gereinigte Abluft über Dach gegeben und die mit VOC angereicherte Sorptionsflüssigkeit zur Desorption gepumpt.

Während des Prozessschritts Desorption wird die Sorptionsflüssigkeit mittels einer Kolonne und des Stripp-Verfahrens von den Lösemitteln befreit und kann erneut in der Absorption eingesetzt werden. Das mit gasförmigen Lösemittel angereicherte Stripp-Medium wird dem WTE-Prozess zugeführt.

Verfahrensprinzip

Vorteile der absorptiven Aufkonzentration

  • Extrem hohe Aufkonzentration möglich (bis 100:1)
  • Räumliche und zeitliche Trennung von Ab- und Desorption
  • Einfache Lösungsmöglichkeiten zur Nachrüstung bei bestehenden Anlagen
  • Auch für klebrige und hochsiedende Substanzen wie UV-Lacke geeignet 
  • Mehrere Absorptionen mit einer zentralen Desorption möglich